Aufrufe: 0 Autor: Jane LIU Veröffentlichungszeit: 13.12.2025 Herkunft: Website
Ab Ende 2025 erlebt der Speichermarkt einen massiven Preisanstieg. Während Ihre Behauptung eines 1000-prozentigen Anstiegs möglicherweise Extremfälle in bestimmten regionalen Spotmärkten oder bei älteren Servermodulen widerspiegelt, deuten branchenweite Berichte darauf hin, dass sich die durchschnittlichen DDR4-Preise im Jahr 2025 verdreifacht haben, wobei bestimmte Segmente einen Anstieg von bis zu 500–600 % verzeichnen.
Produktionsauslauf: Große Hersteller (Samsung, SK Hynix , Micron) haben die DDR4-Produktion drastisch reduziert, um margenstarken KI-Speicher wie HBM und DDR5 zu priorisieren. Es wird erwartet, dass einige Linien die Produktion bis Anfang 2026 vollständig einstellen.
Preisumkehr: In einer seltenen Marktverschiebung überstiegen die Preise für DDR4-Kits (USD/GB) bis Ende 2025 die Preise für DDR5. Ein standardmäßiges 16-GB-DDR4-Kit, das Anfang 2025 25 bis 30 US-Dollar kostete, kostet jetzt durchschnittlich 80 bis 100 US-Dollar und mehr.
Regionale Extreme: In Japan ist die Zahl einiger Speicherkits Berichten zufolge um bis zu 619 % gestiegen.
SSD- und NAND-Markttrends
Lieferengpässe: NAND-Hersteller haben die Produktion absichtlich reduziert, um die Rentabilität wiederherzustellen, was zu einer Waferknappheit geführt hat.
Preiserhöhungen: Allein im vierten Quartal 2025 stiegen die Vertragspreise für NAND und SSDs um 15–20 %. Die Preise für Consumer-SSDs für 1-TB-Laufwerke haben sich in einigen Märkten bereits verdoppelt und sind seit Jahresbeginn von etwa 45 US-Dollar auf fast 90 US-Dollar gestiegen.
Ausblick 2026: Die NAND-Nachfrage wird im Jahr 2026 voraussichtlich um 20–22 % steigen, während das Angebot voraussichtlich nur um 15–17 % steigen wird, was für eine wachsende Kluft und anhaltenden Preisdruck sorgt.
Warum steigen die Preise?
KI-Rechenzentrumsboom: Hyperscaler (Google, Amazon, Meta) kaufen globale Speicherkapazität auf, um KI-Cluster zu betreiben, und hinterlassen Krümel für den Verbrauchermarkt.
Fertigungsschwerpunkt: Fabriken verteilen ihre Ausrüstung neu, um HBM (High-Bandwidth Memory) zu produzieren, das für KI-GPUs wie die von NVIDIA unerlässlich ist.
Zollunsicherheit: Die Angst vor drohenden Handelshemmnissen hat einige Unternehmen dazu veranlasst, Lagerbestände anzuhäufen, was das verfügbare Angebot weiter verringert.
Empfehlungen für Käufer
Für neue Builds: Wechseln Sie sofort zu DDR5-Plattformen (AM5 oder Intel LGA 1851). DDR5 ist jetzt schneller, effizienter und oft pro GB günstiger als DDR4.
Für Upgrades: Wenn Sie auf ein DDR4-System setzen, sichern Sie sich jetzt Ihre RAM- und SSD-Upgrades. Um diesen Kosten Rechnung zu tragen, haben große Einzelhändler bereits damit begonnen, die Preise für vorgefertigte PCs um 15–20 % zu erhöhen.
SSD-Strategie: Enterprise-SSDs mit hoher Kapazität werden immer teurer, sind aber nicht mehr verfügbar. Für den persönlichen Gebrauch sollten Sie erwägen, die aktuellen Preise für Laufwerke mit mehr als 2 TB vor dem ersten Quartal 2026 festzulegen.
Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung prognostizieren Brancheninstitute wie TrendForce, dass der Mangel an DDR4 wahrscheinlich bis 2026 andauern wird und der Preis für NAND im Dezember 2025 weiter steigen wird. Das enge Angebots- und Nachfragemuster bei Speicherprodukten könnte mindestens bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2026 anhalten. Da jedoch die Produktionskapazitäten inländischer Hersteller wie Changxin Storage und Yangtze Memory Technologies Co. schrittweise freigegeben werden, wird erwartet, dass dies den Angebotsdruck bis zu einem gewissen Grad nachlässt und schließlich die Führung übernimmt den Marktpreis wieder auf ein rationales Niveau zu bringen.